Da bekommen Journalisten ihre Informationen

Donnerstag, August 9, 2007 22:41
Posted in category PR, Studie, Suchmaschinen, Web 2.0

Eine aktuelle Studie von Smart Research hat 2700 Journalisten zur Informationsbeschaffung befragt. Von den 2700 Befragten haben etwa 300 Journalisten den Fragebogen vollständig ausgefüllt. 95 Prozent gaben an, dass Google wichtig bis sehr wichtig für ihre Recherchen sei. 87 Prozent halten das eigene Online Archive der Redaktion für ein wichtiges Instrument. Dicht gefolgt kommen mit 87 Prozent die Unternehmensseiten. Doch hier fehlt es den Journalisten an Fakten und Hintergrundinformationen. Wikipedia steht mit 74 Prozent an vierter Stelle bei der Informationsbeschaffung. Foren, Blogs und weitere Web 2.0 Anwendungen werden hingegen nur sehr mäßig genutzt. In Prozent ausgedrückt, kommen solche Anwendungen auf 8 bis 20 Prozent bei der Informationsbeschaffung.

Interessanter Link: Golfschläger

Das die Journalisten Google an erster Stelle nutzen dürfte wohl niemanden überraschen. Mir stellt sich bei der ersten Position die Frage, ob mit Google alle Suchmaschinen gemeint sind, oder wirklich nur Google. Die Marktanteile von Yahoo und MSN sind sicherlich nicht groß, doch glaube ich daran, dass auch diese bei der Informationsbeschaffung verwendet werden. Was mich überrascht hat, ist die geringe Nutzung von Web 2.0 Seiten. Aber hier wurde bestimmt was an der Studie gedreht. Google ist ja nicht gleich Google. Mittlerweile findet man fast kein Keyword mehr, wo keine Web 2.0 Seite unter den Top 10 platziert ist. Aus diesem Grund ist auch die Positionierung in meinen Augen etwas unlogisch.

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