Aus der Zielgruppe wird eine Zielperson - Online Marketing News
Allgemein|29. August 2006 08:44

Aus der Zielgruppe wird eine Zielperson

Im Marketing ist immer die Rede von einer Zielgruppe. Beim planen muss man diese identifizieren, um die Produkte abzusetzen. Es sind Menschen, die ein bestimmtes Bedürfnis haben, oder in einer bestimmten Region wohnen. Die Kommunikation wird also für diese Gruppe allgemein gehalten. Aus Erfahrungen sind Stichproben ausreichend, um eine Wirkungskontrolle durchzuführen.
Doch wie will man das im Internet anstellen? Klar gibt es auch hier Gruppen. Man beachte da nur Foren, Blogs, Podcasts. Wer aber in Zukunft vorne bleiben will, der sollte seine Seiten personalisiert aufbauen. Jeder Interessent muss individuell angesprochen werden. Dies kann man sicherlich nicht sofort beim ersten Besuche machen, aber spätestens nach einem 20 minütigen Aufenthalt auf einer Homepage kann man doch schon aussagen, wie sein Verhalten ist und welche Produkte preferiert werden. Ist er eher der sparsame, oder spielt der Preis keine Rolle. Wenn es erstmal zu einem Kauf gekommen ist, hat wohl der Betreiber alle Daten, die notwendig sind. Beim nächsten Besuch auf der Seite, kann man sofort aktuelle Angebote, oder neue Produkte anpreisen. Man kennt ja nun die Interessen des Käufers.
Leider wird dies kaum genutzt. Wenn man es genau nimmt, wird es fast gar nicht genutzt. Die meisten Shops versuchen ihre Produkte nur über den Preis abzusetzen. In den Büros ist zwar eine Kundenbindung erwünscht, nur wisse man, dass Kunden durch einen geringeren Preis zu der Konkurrenz gehen. Die Betreiber sollten in dieser Hinsicht etwas umdenken. Wer fühlt sich denn nicht geschmeichelt, wenn man ganz alleine und individuell betreut wird?

Darüber hinaus muss auch ein Mehrwert auf einer Homepage angeboten werden. Kunden müssen aktiv in die Homepage eingebunden werden. Dies kann man über ein Forum, oder ein Blog, oder aber auch über ein Podcast erreichen. Wenn sich jemand registriert und ein Beitrag veröffentlich hat, möchte er natürlich wissen, ob jemand darauf antwortet. Dies bedeutet für den Betreiber, dass der neue User mehrmals die Seite besuchen wird, um nach seinem Beitrag zu schauen. Menschen haben das Bedürfnis sich zu verständigen und Informationen auszutauschen. Warum dies nicht einfach in einer Internetseite nutzen? Coca Cola macht es vor. T-Community wurde nun auch gestartet. In Amerika sind solche Handlungen keine Besonderheiten. Das Problem was wir einfach haben, ist die Angst vor etwas Neuem. Wenn einige nur den Begriff Web 2.0 hören, dann fallen ihnen Wörter wie „Hype“, „Blase“ usw. dazu ein, aber anstatt man sich darüber auslässt, sollte man lieber die Möglichkeiten nutzen und Personen an seine Homepage bzw. an seinem Unternehmen binden

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